Geschichte des Yukon Quest Rennens

Das Internationale Yukon Quest 1000- Meilen Hundeschlittenrennen erhielt seinen Namen vom „Highway des Nordens“: der Yukon River, aber auch die historische Winter-Überlandstrecken, die von Goldsuchern und Abenteurern sowie zum Post- und Gütertransport benutzt wurden um zwischen den Klondike Goldfeldern und denen im  Inneren von Alaska zu reisen..

Ursprung des Yukon Quest

1983 saßen vier Musher an einem Tisch im „Bull’s  Eye Saloon“,  einer Kneipe in Fairbanks, Alaska. Ihr Gespräch wendetet sich dem Thema eines neuen Hundeschlittenrennen zu, und kreierte die üblichen „Was wäre wenn‘s“:

  • Was wäre, wenn das Rennen einer historischen Strecke folgen würde?
  • Was wäre, wenn es ein internationales Hundeschlittenrennen würde?
  • Was wäre, wenn das Rennen ein wenig länger dauerte?
  • Was wäre, wenn das Rennen sogar den Yukon flussauf verliefe?

Bereits  1976 sprach man  von  einem Hundeschlittenrennen, das von Fairbanks bis Whitehorse gehe. Aber erst nach diesem  Gespräch zwischen Roger Williams, Leroy Shank, Ron Rosser und William „Willy“ Lipps wurde aus dem Yukon Quest mehr als nur eine Idee. Die Musher nannten das Rennen „Yukon Quest“, in Gedenken an den Yukon River, der den historischen Highway des Nordens  darstellt. Die Strecke würde den Routen jener Goldgräber folgen, die während des 1898 Goldrauschs die Klondike Goldfelder zu erreichen versuchten, um dann von dort aus ins Innere Alaskas zu weiteren Goldfunden des frühen 19. Jahrhunderts zu gelangen.

Das erste Internationale Yukon Quest 1000 Meilen Hundeschlittenrennen stellte sowohl  Logistik als auch die Fähigkeiten aller Beteiligten auf eine harte Probe. 1984 gingen 26 Teams in Fairbanks an den Start. Im Verlaufe der nächsten 16 Tage erreichten 20 Teams das Ziel in  Whitehorse. Sechs Teams waren gezwungen, unterwegs auszuscheiden.

Sonny Lindner wurde der erste Yukon Quest Sieger (Champion). Er meisterte das Rennen in etwas mehr als 12 Tagen.